20.01.2017

Freistaat Thüringen bestätigt neues Fahrplankonzept für die S•T•B

Die beiden Geschäftsführer der Süd•Thüringen•Bahn Susanne Wenzel und Michael Hecht freuen sich sehr über die Bestätigung des neuen Fahrplankonzeptes durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Das neue Konzept beinhaltet wesentliche Verbesserungen für die Fahrgäste.

Das neue Konzept, welches mit dem neuen Verkehrsvertrag für die Süd•Thüringen•Bahn ab 10. Dezember 2017 in Kraft tritt, beinhaltet wesentliche Verbesserungen für die Fahrgäste:

  • So wird der 2-Stunden-Takt zwischen Erfurt <> Meiningen beibehalten. Es verkürzt sich aber die Fahrzeit auf dieser Strecke um bis zu 19 min.
  • Zwischen Wernshausen <> Zella-Mehlis gibt es Mo-Fr einen 1-Stunden-Takt, am Wochenende einen 2-Stunden-Takt. In den Hauptverkehrszeiten werden die Züge von Zella-Mehlis als Express-Leistungen nach Erfurt durchgebunden.
  • Die Züge von Eisenach <> Eisfeld fahren im 1-Stunden-Takt und alle 2 Stunden weiter durch bis Neuhaus. Im Abschnitt Sonneberg <> Neuhaus kann der bisher geltende 1-Stunden-Takt auch im neuen Fahrplan ab 10.12.2017 beibehalten werden.
  • Von Erfurt <> Ilmenau fahren die Züge weiter im 1-Stunden-Takt. Zusätzlich gibt es Expressleistungen Mo-Fr in der Hauptverkehrszeit mit einer deutlichen Fahrzeitverkürzung um bis zu 10 min.
  • Der neue Fahrplan wird den Fahrgästen bessere Umsteigebeziehungen u.a. in Grimmenthal bieten. In Sonneberg ist außerdem der Anschluss an die Expresszüge nach Nürnberg vorgesehen.
  • Eine deutliche Verbesserung ergibt sich auch für die Fahrgäste von Erfurt nach Saalfeld. Sie haben in Arnstadt ab 10.12.2017 stündlich durchgehende Verbindungen von Erfurt nach Saalfeld und zurück ohne den Umstieg in Arnstadt.

Wir sind uns sicher, dass dieses neue Konzept zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung des Schienenpersonen-Nahverkehrs im Raum Südthüringen führt.

 

Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft vom 20.01.2017:

Land bestellt verbesserte Angebote im Dieselnetz Süd ab 2018: Neue Direktverbindungen von Saalfeld an den ICE-Knoten Erfurt und Beibehaltung der Taktangebote

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH und die Süd-Thüringen-Bahn haben gemeinsam einen Weg gefunden den bisher bestellten Stundentakt in Südthüringen beizubehalten und gleichzeitig ab Dezember 2017 zusätzliche direkte Verbindungen zum Thüringer ICE-Knoten in Erfurt zu schaffen. Am 28. Oktober 2015 erhielt die Süd-Thüringen-Bahn den Zuschlag zum Betrieb des Südthüringer Dieselnetzes. Durch die Neufestsetzung der Verteilung der Regionalisierungsmittel durch den Bund war zu befürchten, dass auf den Strecken zwischen Sonneberg und Neuhaus sowie zwischen Wernshausen und Zella-Mehlis die Angebote auf einen Zweistundentakt reduziert werden müssen. Mit den Regionalisierungsmitteln finanziert die Landesregierung den Nahverkehr im Freistaat.

„Im Rahmen des aktuell laufenden Prozesses zur Fahrplanaufstellung ist es gelungen, eine Angebotsreduzierung abzuwenden und für 2018 dennoch neue Angebote zu entwickeln“, so Keller. „Wir werden schnellere Verbindungen zwischen Meiningen und Erfurt, neue Expresszüge zwischen Ilmenau und Erfurt und ganz neu stündliche Direktverbindungen zwischen Saalfeld und Erfurt bekommen. Es ist wichtig für die Region, dass es auch gelungen ist, dass im Dieselnetz Süd weiterhin stündlich Züge zwischen Sonneberg und Neuhaus sowie Wernshausen, Schmalkalden und Zella-Mehlis fahren.“

Auf allen genannten Strecken kann grundsätzlich die bisherige Taktung beibehalten werden. Ein Teil der geplanten Leistungsausweitung (RE Zella-Mehlis – Erfurt) sowie das neue Flügelungskonzept mit gekuppelten Zugfahrten werden zur Gegenfinanzierung genutzt. Die Linien Saalfeld – Arnstadt und Ilmenau – Erfurt werden ab Arnstadt gemeinsam verkehren, so dass Saalfeld stündlich umsteigefrei mit Erfurt verbunden wird.

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